Sommer 2015 – E5 Alpenüberquerung Etappe 3 –

19. Juli 2015

Auf den Spuren des Europäischen Fernwanderweges Nr. 5 (E5) von Oberstdorf nach Meran

Geführte Gruppenwanderung durch “Oase Alpin” Oberstdorf

3. Etappe: Memminger Hütte (2242m) – Seescharte (2599m) – Zams (767m) – Venetbahn – Krahberg – Goglesalm – Galflunhütte (1961m)

Heute stand die längste und härteste Etappe auf dem Plan. Daher hieß es wieder früh aus dem Schlafsack schälen und um 6:30 Uhr in den Bergschuhen stecken. Die erste Stunde zog sich unsere bunte Karawane den steinigen Anstieg hinauf zur Seescharte. Nach dem höchsten Punkt des heutigen Tages sollte es dann die nächsten 5 Stunden über 2000 Höhenmeter bergab nach Zams gehen. Erst durch eine Geröllpassage, später dann durch einen wunderschönen Märchenwald, wo wir an einer kleinen Alm eine Rast gemacht haben. Die letzte Stunde vor Zams ging es dann in Serpentinen in pralller Sonne den Hang hinab. Man kam sich vor als würde man in einem Backofen laufen. Die Sonne gab alles, es waren gefühlte 40 Grad. In Zams angekommen haben sich dann alle zu einem schattigen Plätzchen mit einem Brunnen geschleppt und waren deutlich gezeichnet von den Strapazen. Unsere Rucksäcke wurden dort in einen Transporter verladen, so dass wir das letzte Drittel des Tages ohne schweres Gepäck laufen konnten. Durch den Ort ging es dann zur Talstation der Venetbahn, welche uns dann anschliessend ganz bequem auf den Krahberg gebracht hat. Auf der Terasse des Gipfelrestaurants gab es dann eine weitere Pause, bei deren Ende sich der Himmel verdunkelte. Wir machten uns dennoch auf den weiteren Weg zu unserem Nachtquatier. Immerhin hatten wir noch 2 Stunden Höhenweg vor uns. Kurz nach dem Start kam dann der befürchtete Wolkenbruch mit Hagel. Meinen Rucksack hatte ich bei strahlendem Sonnenschein, natürlich mit Regenjacke, vorher abgegeben. Zum Glück dauerte die Dusche nur 15 Minuten, dann kam die Sonne wieder zum Vorschein. Der Weg führte uns vorbei an der Goglesalm zur urigen Galflunhütte. Dort gibt es genau 30 Schlafplätze, so dass unsere Gruppe die Hütte für sich alleine hatte. Im Vergleich zu den anderen Hütten der letzten Tage war diese wirklich sehr spartanisch. Die Lager waren sehr gemütlich und der Ofen in der Küche heizte die komplette Hütte. Zum Abendessen gab es Kässpatzen aus großen gußeisernen Pfannen und es wurde gesungen und gelacht. Nach Jahrzehnten habe ich mal wieder Mäxchen gespielt. Zufrieden und glücklich sind alle in den Schlaf gefallen.

(Zum Vergrößern auf die Fotos klicken!)

Startklarmachen am Morgen

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Auf einem schmalen Geröllpfad hinauf zur Seescharte

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Der traumhafte Blick ins Tal auf der anderen Seite der Scharte

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Immer weiter hinab ins Tal…

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… durch einen märchenhaften Wald

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Schritt für Schritt kommt Zams näher

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Mit der Venetbahn hinauf auf den Krahberg

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Sonne und Regen im Wechselspiel

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Am Etappenziel angekommen

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