Tag 5 – Dachstein – Gletscher (Vormittag)

Aufgrund des langen Tages, gibt es heute zwei Blogeinträge. Einen vom Vormittag und einen vom Nachmittag…

Als ich gestern Abend auf dem Balkon saß, hatten sich fast alle Wolken verzogen und ich hatte eine wunderbare Sicht auf den Dachstein gegenüber. Daher wuchs meine Hoffnung, dass es heute ein guter Tag für einen Besuch sein könnte. Nach dem Aufwachen, so gegen 7:00 Uhr,  galt mein erster Blick daher dem Himmel. Leider konnte ich nicht einen Fetzen des Berges erkennen, alles war in Wolken gehüllt. Ein Blick ins Internet und auf die Webcam der Dachstein-Homepage zeigte allerdings einen fast wolkenlosen Himmel. Also machte ich mich mit dem Auto auf den Weg hinauf nach Ramsau und dann über die Mautstraße zur Talstation der Dachsteinbahn. Vor mir waren noch nicht allzu viele Menschen dort, so dass ich ohne Wartezeit gegen 8:30 Uhr mit einer der ersten Gondeln hoch fahren konnte. Oben angekommen war es wunderschön und atemberaubend. Die Wolken waren ein gutes Stück tiefer und die Sonne strahlte einem entgegen. Es war außerdem nicht so kalt wie befürchtet. Für den einen durchschnittlichen Wanderer wie mich gibt es dort oben nur zwei Wege. Der eine führt zur Seethalerhütte (Dachsteinwartehütte), der andere auf den Hohen Gjaidstein. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage habe ich mich für die Hütte entschieden. Den Hohen Dachstein mit seinen 3004 Metern kann man nur mit entsprechender Ausrüstung über einen Klettersteig erreichen. Der Weg  zur Hütte ist sehr gut zu erkennen und führt durch Schnee über den Gletscher ungefähr 45 Minuten stetig bergauf. An der Hütte gibt es auch ein kleines Gipfelkreuz auf 2741 Metern. Während einer kleinen Pause zogen Wolken und Nebel auf, und binnen 5 Minuten war das Wetter komplett umgeschlagen. Zum Glück hatte ich Mütze und Schal, sowie eine weitere Jacke im Rucksack, und war so für den Rückweg gut gerüstet. Ich habe da echt Leute gesehen, die mit dünnen Leinenschuhen und T-Shirt durch den Schnee gelaufen sind. Unfassbar! Für die Talfahrt musste ich auch nicht warten und konnte sofort in eine Gondel steigen. Unten angekommen, habe ich am Auto wieder etwas sommerlicher angezogen. Immerhin war der Tag noch jung und ich hatte noch eine größere Tour geplant. Mehr dazu im nächsten Bericht…

Der Dachstein gestern Abend…

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An der Talstation angekommen… Hässliches Ding!

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Oben angekommen

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Über den Wolken…

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Schnee im Juli

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Der Weg zur Seethalerhütte

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Kleiner und Hoher Gjaidstein… leider heute zu gefährlich für mich 😦

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Die Hütte kommt in Sichtweite

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An der Seethalterhütte angekommen

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Am Gipfelkreuz auf 2740 Meter

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2 Meter hinter dem Kreuz… da möchte man ungern stolpern…

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Blick auf den Hohen Dachstein (3004 Meter)… leider ein Klettersteig

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Das Wetter ändert sich schneller als man denkt…

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Vom Rückweg gibt es keine Bilder, da die Sicht nur ungefähr 10 Meter betragen hat…

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