Tag 3 – Planai – Krahbergzinken

Nach 10 Minuten Fußweg erreichte ich heute Morgen die Talstation der Planai-Gondelbahn. Wo bei meinem letzten Besuch, irgendwann in den 80er Jahren, noch ein kleines, holzvertäfeltes Gebäude stand, ist nun eine riesige, futuristische Halle mit einer Indoor-Kartbahn im Keller. Mit einer der ersten Gondeln ging es dann hinauf bis zur Bergstation. Auf dem Panoramaweg umrundete ich zunächst den Planaigipfel, um auf der gegenüberliegenden Seite den Anstieg zum Krahbergzinken in Angriff zu nehmen. Zuerst geht es für einen kurzen Moment relativ flach durch einen kleinen Wald, bevor der Weg dann sehr steil durch viele Kehren bergauf geht. Man kommt ein einigen verschütteten Eingängen zu alten Bergwerkminen vorbei. Nach ungefähr einer Stunde kommt der Gipfel in Sicht. Auf den letzten Metern muss dann noch kurz etwas geklettert werden, bevor man auf 2134m am Gipfelkreuz des Krahbergzinken steht. Leider war es sehr nebelig, so dass die Aussicht sich in Grenzen gehalten hat. Immerhin war ich fast die ganze Zeit alleine dort oben und konnte die Stille und Ruhe genießen. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch machte ich mich dann wieder an den Abstieg. Auf dem Rückweg kamen mir dann viele Wanderer entgegen, die sich etwas später zum Gipfel aufgemacht haben. Zum Glück war ich früher dran, denn oben würde es dann sehr voll und laut werden. Zurück zur Bergstation wählte ich dann den Pfad über den Planaigipfel. Dieser ist aber eher ein kleiner Hügel. Um 12:00 Uhr stand ich dann wieder an der Bergstation. Neben der Schladmingerhütte steht dort noch die Schaf-Alm, an der gerade eine Blaskapelle spielte. Für mich ein Grund mehr um sich an den Abstieg ins Tal zu machen. Dafür nahm ich nicht die Gondelbahn, sondern den Fußweg über die Lärchkogelhütte. Auf diesem etwas 2-stündigen Abstieg sieht man einmal mehr, dass man sich eigentlich in einer Wintersportregion befindet. Gerade an der Planai wird dies durch unzählige Skilifte und die großen Schneisen deutlich, die hier an jeder Ecke in den Berg gebaut und geschlagen wurden. Im Sommer nicht gerade ein Augenschmauß. Der Weg war trotzdem sehr schön angelegt und endete fast direkt vor meiner Haustür. Diese habe ich dann eine Viertelstunde vor einem großen Wolkenbruch erreicht. Für ein ausgiebiges Mittagessen bin ich dann noch nach Rohrmoss ins Untertal gefahren. Dort steht die “Landalm“, ein steirisches Wirtshaus. Dies hatte ich im Vorbeifahren mit dem Bus gesehen und es war mir aufgefallen. Ich wurde nicht enttäuscht und komme bestimmt wieder…

Die Talstation der Planai Bahn

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Der Blick zurück auf die Mittelstation und Schladming

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Angekommen an der Bergstation

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Vorbei am “Ort der Besinning” auf dem Panoramaweg

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Abzweig zum Krahbergzinken-Gipfel

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Der Blick zurück während des Anstiegs. Der Nebel zieht auf…

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Der Gipfel kommt in Reichweite

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Am Gipfelkreuz auf 2134 Meter

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Der Eintrag ins Gipfelbuch darf nicht fehlen

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Nach dem Abstieg und vom Anstieg zum Planai-Gipfel aus, ein Blick zurück auf den Krahbergzinken

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Am Planai-Gipfel auf 1906 Meter

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Die Bergstation vom Planai-Gipfel aus

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Bergfrühschoppen an der Schaf-Alm

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In Richtung Lärchkogelhütte ins Tal zurück

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Auf dem Talabstieg. Auch der Hohe Dachstein liegt in den Wolken versteckt

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Servus…

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