Tag 7 – Von der Kanzelwand über das Fellhorn zum Söllereck

Leider wurde der für heute geplante Gleitschirmflug heute morgen abgesagt. Das Wetter ist leider zu unbeständig und somit wäre es zu gefährlich zu fliegen. Leider soll das Wetter bis zu meiner Abreise am Donnerstag nicht wirklich besser werden, aber für Mittwoch gibt es noch eine kleine Chance. Ich freue mich lieber nicht zu früh. Falls es hier nicht klappt, dann versuche ich mein Glück ab Freitag in Österreich erneut. Es gibt auch dort diverse Anbieter für Tandemflüge. Der Traum ist also noch nicht geplatzt. Da die Absage erst eine Stunde vor dem geplanten Start erfolgte, war es für eine größere Tour schon zu spät. Außerdem waren für mittags schon Regenschauer angekündigt. Also musste ein spontaner Plan her. Ich habe mich dann dazu entschieden für eine Brotzeit auf die Alpe Schlappold zu gehen. Der Weg dorthin sollte über die Kanzelwand führen. Daher musste ich zuerst zum Busbahnhof. Die Temperaturen am Vormittag waren noch heißer und schwüler als gestern. Allerdings war der Himmel schon voller Quellwolken, so dass ich die Absage des Fluges sehr gut nachvollziehen konnte. Im Vergleich zu gestern, da habe ich mindestens 15 verschiedene Gleitschirmflieger gezählt, habe ich heute tatsächlich keinen einzigen irgendwo gesehen. Nach der Auffahrt mit der Gondelbahn zur Kanzelwand wählte ich den Weg über die “Rote Wand”, da ich diesen noch nie gegangen war. Dieser führt über einen kleinen Berg hinunter in Richtung Fellhorn. Dann ging es weiter über die Obere Bierenwang Alpe zur Mittelstation der Fellhornbahn. Dort war gerade ein Berggottesdienst, so dass ich ausnahmsweise mal mit einem “Grüß Gott” auf den Lippen weiter zur Alpe Schlappold gezogen bin. Sogar bis zur Alpe konnte man die Alphornbläser hören. Dort gab es dann erstmal eine Brotzeit, sowie Milch und Kuchen. Nach einer ausgiebiegen Pause ging die Reise weiter zum Söllereck. Der Aufstieg dorthin beginnt direkt an der Alpe und führt über die “Treppe der Oberschenkel”. Sie heißt nicht wirklich so, aber ich habe diesen Namen immer in den Ohren wenn ich diesen Weg laufe. Es handelt sich um gefühlte 300 Treppenstufen, die über die Alpwiese und vorbei an den Kühen hoch zum Söllereck führt. Oben angekommen konnte man minütlich sehen, wie sich die Wolken verdunkeln und der Himmel zu zog. Bei mäßigem Regen ging es von dort aus weiter auf dem Abstieg zur Söller-Alpe. Diesen Weg war ich im Juni schon in umgekehrter Weise gegangen und wusste, dass er trotz Regens kein Problem darstellt. An der Alpe angekommen habe ich erstmal meine nassen Sachen gewechselt, da der Regen etwas nachgelassen hatte. Zur Söllereckbahn Bergstation ist es dann nur noch ein Katzensprung. Bequem ging es mit der Bahn ins Tal und zur Bushaltestelle. Zurück in Oberstdorf gab es dann noch eine Portion Kaiserschmarren.

Wirklich kein Gleitschirmflieger am Himmel…

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Blick auf die “Rote Wand”

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Eine tolle Sicht auf den “Hohen Ifen”

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Auch den Widderstein sieht man von dort

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“Grüß Gott” am Fellhorn

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Ein kulinarischer Nachmittag 🙂

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Servus…

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