Tag 6 – Obertal – Schaubergwerk Bromriesenstollen –

Heute sollte es den ganzen Tag über regnen. Daher hatte ich mich schon vor ein paar Tagen zu einer Führung im Bromriesen Bergwerk angemeldet. Da diese erst gegen Mittag losging, habe ich erstmal ausgeschlafen und dann die Wohnung etwas auf Vordermann gebracht. Vor der Führung wollte ich mir noch das Nickelmuseum am Startpunkt der Führung ansehen. Also bin ich schon etwas früher ins Obertal zur Holdalm gefahren, an der das sehr kleine Musuem liegt. Das Musuem ist der ehemalige Schmelzofen in dem, das im Berg abgebaute Erz, in seine Bestandteile zerlegt wurde. Nachdem ich mir einen kurzen Überblick über das Thema Bergbau in den Tauern verschafft hatte, blieb sogar noch etwas Zeit für ein kleines Mittagessen in der Holdalm. Mittlerweile hatte auch der Regen aufgehört. Am Treffpunkt zur Führung bestand die Gruppe schlussendlich aus 14 Personen und Bernhard, unserem Berg- und Höhlenführer. Vorbei an einem alten Bauernhaus ging es eine halbe Stunde, auf einem sehr kleinen und ziemlich steilen Pfad, bis zu einer kleinen Hütte den Berg hinauf. Direkt neben der Hütte ist der Zugang zum Annastollen. Nachdem wir uns alle mit Jacken, Helmen und Taschenlampen ausgestattet hatten, ging es zunächst ca. 50 Meter in gebückter Haltung durch einen sehr kleinen und niedrigen Gang. Erst danach konnte man sich so gerade eben wieder aufrecht hinstellen. Dieser Mix aus engen Schächten und kleineren Höhlen setzte sich die gesamte Zeit (ca. 1 Stunde) im Stollen fort. Immerwieder erklärte Bernhard interessante Dinge über die verschiedenen Methoden des Abbaus. In diesem Stollen wurde fast ausschliesslich Erz zur Silbergewinnung abgebaut. Bis zu 2000 Personen arbeiteten bis ca. 1900 rundum das Bergwerk um den Betrieb aufrechtzuerhalten. Im Sommer und im Winter rund um die Uhr. Und das alles mit unvorstellbar schlechtem Werkzeug und kaum Licht. Auch wir mussten unseren Weg mit kleinen Taschenlampen ausleuchten. Nur Bernhard hatte eine Gaslampe am Helm. Über zwei Etagen und ca. 400 Meter lang war der Weg, der am Ende ca. 50 Meter durch einen Belüftungskanal, steil bergauf und teilweise nur auf allen Vieren ins freie führte. Definitiv nichts für Menschen mit Platzangst. Ich war selten so froh wieder Tageslicht zu sehen. Eine sehr spannende und nicht alltägliche Erfahrung, die nur zu empfehlen ist.

Die Holdalm, der Start- und Endpunkt der Führung

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Zirbenschnaps

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Ganz klein und versteckt sieht man die Hütte am Einstieg, rechts am Berg

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Diesen Weg mussten auch die “Knappen”, also die Bergleute früher gehen

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Hatte ich so in der Natur auch noch nicht gesehen 🙂

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Vorbei an einem weiterem, aber eingestürzten Stollen…

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… zum Annastollen

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Die kleine Schutzhütte des Vereins zur Erhaltung des Stollens

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Jacken und Helme zum Schutz

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Glück auf!

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Ohne Bernhard hätte man sich verlaufen…

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Ein paar Bilder aus dem Stollen… ohne Blitz, daher etwas unscharf…

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Am Nickelmuseum

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Am Ende des Tages lacht die Sonne wieder…

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Glück auf! … und bis Morgen

Tag 5 – Dachstein – Gletscher (Vormittag)

Aufgrund des langen Tages, gibt es heute zwei Blogeinträge. Einen vom Vormittag und einen vom Nachmittag…

Als ich gestern Abend auf dem Balkon saß, hatten sich fast alle Wolken verzogen und ich hatte eine wunderbare Sicht auf den Dachstein gegenüber. Daher wuchs meine Hoffnung, dass es heute ein guter Tag für einen Besuch sein könnte. Nach dem Aufwachen, so gegen 7:00 Uhr,  galt mein erster Blick daher dem Himmel. Leider konnte ich nicht einen Fetzen des Berges erkennen, alles war in Wolken gehüllt. Ein Blick ins Internet und auf die Webcam der Dachstein-Homepage zeigte allerdings einen fast wolkenlosen Himmel. Also machte ich mich mit dem Auto auf den Weg hinauf nach Ramsau und dann über die Mautstraße zur Talstation der Dachsteinbahn. Vor mir waren noch nicht allzu viele Menschen dort, so dass ich ohne Wartezeit gegen 8:30 Uhr mit einer der ersten Gondeln hoch fahren konnte. Oben angekommen war es wunderschön und atemberaubend. Die Wolken waren ein gutes Stück tiefer und die Sonne strahlte einem entgegen. Es war außerdem nicht so kalt wie befürchtet. Für den einen durchschnittlichen Wanderer wie mich gibt es dort oben nur zwei Wege. Der eine führt zur Seethalerhütte (Dachsteinwartehütte), der andere auf den Hohen Gjaidstein. Aufgrund der unbeständigen Wetterlage habe ich mich für die Hütte entschieden. Den Hohen Dachstein mit seinen 3004 Metern kann man nur mit entsprechender Ausrüstung über einen Klettersteig erreichen. Der Weg  zur Hütte ist sehr gut zu erkennen und führt durch Schnee über den Gletscher ungefähr 45 Minuten stetig bergauf. An der Hütte gibt es auch ein kleines Gipfelkreuz auf 2741 Metern. Während einer kleinen Pause zogen Wolken und Nebel auf, und binnen 5 Minuten war das Wetter komplett umgeschlagen. Zum Glück hatte ich Mütze und Schal, sowie eine weitere Jacke im Rucksack, und war so für den Rückweg gut gerüstet. Ich habe da echt Leute gesehen, die mit dünnen Leinenschuhen und T-Shirt durch den Schnee gelaufen sind. Unfassbar! Für die Talfahrt musste ich auch nicht warten und konnte sofort in eine Gondel steigen. Unten angekommen, habe ich am Auto wieder etwas sommerlicher angezogen. Immerhin war der Tag noch jung und ich hatte noch eine größere Tour geplant. Mehr dazu im nächsten Bericht…

Der Dachstein gestern Abend…

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An der Talstation angekommen… Hässliches Ding!

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Oben angekommen

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Über den Wolken…

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Schnee im Juli

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Der Weg zur Seethalerhütte

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Kleiner und Hoher Gjaidstein… leider heute zu gefährlich für mich 😦

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Die Hütte kommt in Sichtweite

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An der Seethalterhütte angekommen

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Am Gipfelkreuz auf 2740 Meter

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2 Meter hinter dem Kreuz… da möchte man ungern stolpern…

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Blick auf den Hohen Dachstein (3004 Meter)… leider ein Klettersteig

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Das Wetter ändert sich schneller als man denkt…

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Vom Rückweg gibt es keine Bilder, da die Sicht nur ungefähr 10 Meter betragen hat…

Tag 5 – Dachstein – Hüttentour (Nachmittag)

Aufgrund des langen Tages, gibt es heute zwei Blogeinträge. Einen vom Vormittag und einen vom Nachmittag…

ROUTE: Talstation Dachsteinbahn – Südwandhütte – Marboden – Bachlalm – GH Dachsteinruhe – Göslalm – Walcheralm – Türlwandhütte – Talstation Dachsteinbahn DAUER: 6 Stunden

Nachdem ich mich am Auto umgezogen hatte, machte ich mich auf den Weg zum ersten Ziel des Nachmittags, der Südwandhütte. Diese liegt in Sichtweite der Talstation der Dachsteinbahn, und wie der Name schon sagt, an der Südwand des Dachsteins. Der Weg startet unmittelbar an der Station und führt dann in einem Bogen leicht ansteigend zur Hütte. Zu Beginn konnte ich die lange Schlange an der Talstation sehen. Zum Glück war ich früh genug dort und hatte auch noch gutes Wetter oben. 30 Minuten später erreichte ich die Hütte. Ich bin mir sehr sicher, dass ich dort auch schon einmal in den 80er Jahren war. Vielleicht errinnern sich meine Eltern ja daran, wenn sie die Fotos sehen? Da die Hütte wirklich nur einen Katzensprung weit weg ist, war es dort sehr voll und ich zog weiter. Zuerst folgte ein Abstieg zum Marboden und von dort aus auf dem Forstweg weiter zur  Bachlalm. Da ich ungerne Wege zweimal laufe und ich auch noch genug Energie hatte, wählte ich für den Rückweg zuerst, die für den Verkehr gesperrte, Fahrstraße in Richtung Gasthaus Dachsteinruhe. Ungefähr 3,5 Kilometer lang schlängelt sich der Weg fast 400 Höhenmeter hinab ins Tal. Ab dem Gasthaus Dachsteinruhe geht es dann fast die selbe Strecke auf der anderen Seite des Berges wieder bergauf zur Göslalm. Diesmal aber über einen schönen Pfad durch den Wald und über Wiesen. Eine Stunde brauchte ich für den Aufstieg und legte dann erstmal eine Pause ein. Immernoch bei schönsten Wetter, angenehm warm, ein paar Wolken, aber kein Regen, ging es dann über die Walcheralm und Türlwandhütte zurück zum Parkplatz, wo ich gegen 17:00 Uhr ankam.

Am Start zur Südwandhütte

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Was steht da auch eine Bank im Weg…

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Die Südwand am Dachstein

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Der letzte Schnee trotz der Sonne

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Die letzten Meter bis zur Hütte

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Die Südwandhütte auf 1910 Meter

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Der Abstieg zum Marboden

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Am Marboden

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Weiter zur Bachlalm

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An der Bachlalm… dort roch es sehr gut, weil sie dort eine Latschenbrennerei betreiben…

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Wendepunkt am Gasthof Dachsteinruhe

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Im Anstieg zur Göslalm

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So geht es über den Weidezaun…

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Göslalm

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Walcheralm

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Zur Türlwandhütte und somit zurück zur Talstation

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Ich habe heute “Pofesen” gegessen. Kannte ich nicht. Hört sich an wie eine schlimme Krankheit am Hinterteil und sieht auch ein bisschen so aus. Schmeckt aber unverschämt gut. Mit Johannisbeeren… Muss ich unbedingt mal schauen wie man das selber macht… 🙂 Kennt das jemand von Euch?

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Servus

Tag 4 – Ramsau – Silberkarklamm

Eigentlich hatte ich für heute eine Fahrt auf den Hohen Dachstein geplant, aber leider war dieser den ganzen Tag wolkenverhangen, so dass sich eine Auffahrt nicht lohnt. Alternativ habe ich dann eine kleine Zeitreise gemacht und die Silberkarklamm in Ramsau besucht. Schon mitte der 1980er Jahre war ich dort als kleiner Junge mit meinen Eltern und habe noch ein paar kleine Errinnerungsfetzen im Kopf. Ich war sehr gespannt, was ich alles noch so wiedererkenne. Auf einem kleinen Parkplatz, den der Reiseführer empfohlen hatte, stellte ich mein Auto ab und machte mich auf zum ersten Ziel des Tages, der Jausenstation Fliegenpilz. Nach einem kleinen, harmlosen Anstieg durch den Wald war diese nach ca. 30 Minuten erreicht. Hier stand immernoch ein Pilz, durch den man druchgehen kann. Ich glaube es gibt noch ein Bild, wie ich dort als kleiner Junge stehe. Muss ich unbedingt daheim mal nachsehen. Weiter ging es noch ein kurzes Stück bis zum Eingang der Silberkarklamm. Auch an das kleine Kassenhäuschen konnte ich mich noch gut errinnnern. Jetzt im Sommer führt die Klamm nicht viel Wasser, aber anhand der Überreste, kann man sehr gut erahnen was im Frühjahr oder bei Wolkenbrüchen und Unwettern an Wassermassen hier durchfliessen. Über viele Holztreppen steigt man ungefähr 30 Minuten bis zu einem Talkessel am Ende der Klamm hinauf. In diesen Talkessel steht die Silberkarhütte. Es gibt zwei Wege zur Hütte. Ich habe mich für den rechtseitigen, etwas längeren Weg entschieden. An der Hütte habe ich dann zu Mittag gegessen und eine längere Pause gemacht. Während ich gemütlich unter einem Schirm saß, gab es einen kurzen Regenschauer. Nach dem Regen klarte der Himmel wieder etwas auf und ich machte mich an den Abstieg. Auf dem Höhenweg ging es gemütlich zurück zum Auto.

Außerdem habe ich heute einen Termin für einen Tandemgleitschirmflug am Freitagvormittag gemacht. Auch hier muss das Wetter mitspielen. Für Samstag habe ich mich sogar schon für einen Schnupperkurs zum Gleitschirmfliegen angemeldet. Da darf man dann auch mal alleine ein Stück fliegen. 🙂

Das erste Ziel, die Jausenstation Fliegenpilz

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Der besagte “Pilz” 🙂

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Der Einganz zur Silberkarklamm

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Der Weg durch die Klamm

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Der Talkessel am Ende der Klamm

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Die Silberkarhütte

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Eier, Speck und Bratkartoffeln mit Blumen!

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Kaiserschmarren mit Apfelmus und Blumen!

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Der Blick aus dem Talkessel hinaus zur Klamm. Der Höhenweg verläuft am Berg rechts…

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Auf dem Höhenweg zurück zum Ausgangspunkt

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Vielleicht spielt das Wetter morgen mit und ich kann endlich auf den Hohen Dachstein fahren.

 

Tag 3 – Planai – Krahbergzinken

Nach 10 Minuten Fußweg erreichte ich heute Morgen die Talstation der Planai-Gondelbahn. Wo bei meinem letzten Besuch, irgendwann in den 80er Jahren, noch ein kleines, holzvertäfeltes Gebäude stand, ist nun eine riesige, futuristische Halle mit einer Indoor-Kartbahn im Keller. Mit einer der ersten Gondeln ging es dann hinauf bis zur Bergstation. Auf dem Panoramaweg umrundete ich zunächst den Planaigipfel, um auf der gegenüberliegenden Seite den Anstieg zum Krahbergzinken in Angriff zu nehmen. Zuerst geht es für einen kurzen Moment relativ flach durch einen kleinen Wald, bevor der Weg dann sehr steil durch viele Kehren bergauf geht. Man kommt ein einigen verschütteten Eingängen zu alten Bergwerkminen vorbei. Nach ungefähr einer Stunde kommt der Gipfel in Sicht. Auf den letzten Metern muss dann noch kurz etwas geklettert werden, bevor man auf 2134m am Gipfelkreuz des Krahbergzinken steht. Leider war es sehr nebelig, so dass die Aussicht sich in Grenzen gehalten hat. Immerhin war ich fast die ganze Zeit alleine dort oben und konnte die Stille und Ruhe genießen. Nach dem Eintrag ins Gipfelbuch machte ich mich dann wieder an den Abstieg. Auf dem Rückweg kamen mir dann viele Wanderer entgegen, die sich etwas später zum Gipfel aufgemacht haben. Zum Glück war ich früher dran, denn oben würde es dann sehr voll und laut werden. Zurück zur Bergstation wählte ich dann den Pfad über den Planaigipfel. Dieser ist aber eher ein kleiner Hügel. Um 12:00 Uhr stand ich dann wieder an der Bergstation. Neben der Schladmingerhütte steht dort noch die Schaf-Alm, an der gerade eine Blaskapelle spielte. Für mich ein Grund mehr um sich an den Abstieg ins Tal zu machen. Dafür nahm ich nicht die Gondelbahn, sondern den Fußweg über die Lärchkogelhütte. Auf diesem etwas 2-stündigen Abstieg sieht man einmal mehr, dass man sich eigentlich in einer Wintersportregion befindet. Gerade an der Planai wird dies durch unzählige Skilifte und die großen Schneisen deutlich, die hier an jeder Ecke in den Berg gebaut und geschlagen wurden. Im Sommer nicht gerade ein Augenschmauß. Der Weg war trotzdem sehr schön angelegt und endete fast direkt vor meiner Haustür. Diese habe ich dann eine Viertelstunde vor einem großen Wolkenbruch erreicht. Für ein ausgiebiges Mittagessen bin ich dann noch nach Rohrmoss ins Untertal gefahren. Dort steht die “Landalm“, ein steirisches Wirtshaus. Dies hatte ich im Vorbeifahren mit dem Bus gesehen und es war mir aufgefallen. Ich wurde nicht enttäuscht und komme bestimmt wieder…

Die Talstation der Planai Bahn

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Der Blick zurück auf die Mittelstation und Schladming

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Angekommen an der Bergstation

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Vorbei am “Ort der Besinning” auf dem Panoramaweg

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Abzweig zum Krahbergzinken-Gipfel

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Der Blick zurück während des Anstiegs. Der Nebel zieht auf…

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Der Gipfel kommt in Reichweite

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Am Gipfelkreuz auf 2134 Meter

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Der Eintrag ins Gipfelbuch darf nicht fehlen

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Nach dem Abstieg und vom Anstieg zum Planai-Gipfel aus, ein Blick zurück auf den Krahbergzinken

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Am Planai-Gipfel auf 1906 Meter

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Die Bergstation vom Planai-Gipfel aus

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Bergfrühschoppen an der Schaf-Alm

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In Richtung Lärchkogelhütte ins Tal zurück

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Auf dem Talabstieg. Auch der Hohe Dachstein liegt in den Wolken versteckt

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Servus…

Tag 2 – Obertal – Keinprechthütte & Duisitzkarsee

Früh um 8:00 Uhr ging es diesmal mit dem eigenen Auto bis zum Ende des Obertals. Vom Parkplatz aus sind es dann noch ca. 200m bis zum Start des Wanderwegs der einen vorbei an der Neualm (so heißen hier sehr viele kleine Almen, es ist aber nicht die von gestern) bis zur Keinprechthütte führt. Die Zeit war mit 2 Stunden angeben. Der Weg ist angenehm zu laufen, ohne gemeine Steigungen. Erst hinter der Neualm wird es etwas schwieriger. Die Hütte selbst liegt in einem kleinen Talkessel. Nach 1,5 Stunden hatte ich diese erreicht. Nun war es Zeit für das Frühstück, einem leckeren Jausenbrett´l. Nach einer Dreiviertelstunde Pause machte ich mich wieder an den Abstieg in Richtung Neualm. Ab Mittag war Regen und Gewitter angesagt. Ab der Neualm führt ein weiterer Wanderweg zum Duisitzkarsee. Der Pfad verläuft auf der ersten Hälfte sehr steil bergauf, da man das “Kleine Stierkar” überqueren muss. In der zweiten Hälfte wird es bis zum See immer flacher. Nach einer guten Stunde tauchte der See vor mir auf. Es ist ein wunderschöner Ort. Auf der einen Seite stehen einige Hütten, darunter auch die Fahrlech- und die Duisitzkarhütte, welche beide bewirtschaftet sind. Auf der anderen Seite des Sees, waren einige Kühe am Ufer zu sehen. Leider war der Himmel schon bedeckter, bei strahlendem Sonnenschein wirkt der See bestimmt noch besser. Außerdem waren sehr viele Menschen dort. Das liegt daran, dass man den See auch relativ schnell und einfach über eine Forststraße, bzw. einen kurzen Wanderweg vom Parkplatz aus erreichen kann. Diesen Weg wählte ich nach einer kurzen Rast und einer Erfrischung für den Abstieg. Ziemlich genau um 14:00 Uhr stand ich wieder am Auto. Kurz darauf setzte der erste Regenschauer des Tages ein. Bevor ich wieder zurück gefahren bin, gab es an der Eschachalm noch eine Portion Kaiserschmarren. Dieser schmeckt doppelt so gut, wenn von draußen der Regen gegen die Scheibe der gemütlichen Alm prasselt und man so eine schöne Tour trockenen Fußes erleben durfte.

Der Start in den Tag bei Sonnenschein auf 1200m

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Blick auf den Hohen Dachstein

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Immer der Markierung folgend…

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bis zur ersten Station, der Neualm (unbewirtschaftet)

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Von dort aus immer höher…

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Die Hütte kommt schon in Sichtweite…

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Keinprechthütte auf 1872m

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Das verdiente Frühstück – Ein Jausenbrett´l

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Beim Abstieg führt ein Weg ab der Neualm zum Duisitzkarsee

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Schön, wie die Wolken an den Bergen hängen bleiben…

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Der Duisitzkarsee auf 1665m

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Die Fahrlechhütte direkt am See

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Zurück über den “kurzen” Weg

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Zurück am Parkplatz kam der Regen ins Tal

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Servus bis Morgen…

Tag 1 – Untertal – Preintalerhütte

Letzte Nacht hatte es noch etwas geregnet, aber heute morgen war es schon wieder trocken und am Himmel zeigte sich ein Mix aus Wolken und Sonne. Für meinen ersten Tag hatte ich mir die Preintalerhütte im Untertal als Ziel gesetzt. Zuerst ging es mit dem Wanderbus zum Parkplatz ganz am Ende des Untertals. Von dort aus führt ein alpiner Weg durch “die Höll”, einem Tobel entlang des Riesach Wasserfalls, in das höher gelegene Tal zum Riesachsee auf 1338 Meter. Der Tobel gehört zum Themenwanderweg “Wilde Wasser”. Das Highlight bei dieser Variante des Aufstiegs ist eine ca. 45m lange Hängebrücke. Man sollte also schwindelfrei sein. Am See angekommen verläuft ein relativ einfacher Weg, vorbei an der Oberen Gfölleralm, am See entlang weiter ins Tal hinein. Vorbei an der Kaltenbachalm und Kerschbaumalm ging es dann bis zum Ende des einfachen Weges. Kurz hinter der Kotalm zweigt der Weg in den Wald ab und führt über einige Kehren ungefähr eine Dreiviertelstunde hinauf zur Preintalerhütte auf 1656m. Nach einer kurzen Pause zog es mich weiter. Direkt neben der Hütte befindet sich die Waldhornalm. Hinter dieser beginnt der Aufstieg zur Neualm über den alpinen Höfersteig. Über diese wollte ich wieder talwärts um nicht auf dem selben Weg zurück zu müssen. Der Höfersteig ist mehr ein schmaler Pfad und ich musste einige Male etwas klettern. Aber so etwas mag ich ja sehr. Am höchsten Punkt, auf 1920m, hat man eine tolle Sicht zum Anfang des Tales. Von der Neualm aus verläuft der Abstieg dann überwiegend durch den Wald und endet an der Kerschbaumalm am See. Ab dort bin ich dann wieder auf dem selben Weg zurück in Richtung Tobel gelaufen. An der Kaltenbachalm gab es dann eine weitere Pause mit Milch und Backerbsensuppe. Auf die alternative Route über die Forststraße hinab habe ich aber versichtet und bin auch talwärts durch den Tobel gegangen. Da die Busse hier nur dreimal am Tag fahren, und ich keine Stunde warten wollte, habe ich mich entschieden noch etwas weiter talwärts zu wandern. Erst an der Waldhäuselalm bin ich dann ohne Warten in den Bus gestiegen. Fazit: Ein langer aber schöner Tag. Durch die Weitläufigkeit und die Fahrerei zu den Startpunkten werde ich wohl erst immer spät zurück in der Wohnung sein und vielleicht auch hier und dort mal selber mit dem Auto fahren, um unabhängiger vom Busfahrplan zu sein. Mal sehen, wo es morgen hingeht und was das Wetter so macht… Servus

Der Startpunkt am Gasthof Riesachfall

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Ab heute gibt es auch Videos 🙂

Überreste eines Bergwerkstollens aus dem Mittelalter

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Von diesen Treppen gibt es unzählige im Tobel

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Oben angekommen lädt die Obere Gfölleralm zu einer Erfrischungspause ein

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Der Riesachsee auf 1338 Meter

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Weiter geht´s ins Tal am See entlang

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Ungefähr nach 1 Stunde kommt dann der Aufstieg zur Preintalerhütte

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Auf naturbelassenen Pfaden geht es den Berg hinauf

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Die Preintalerhütte auf 1656m

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Schmale Pfade führen hoch zum Höfersteig

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Der Blick runter auf die Preintalerhütte

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Der Blick auf den See

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Ab der Neualm dann wieder bergab

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Eine verdiente Pause an der Kaltenbachalm

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Nach dem erneuten Weg durch den Tobel, dann bei angenehmer Nachmittagssonne durch das Tal

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Der Kuchen darf natürlich auch nicht fehlen

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Ich habe schon 7 Stempel im Wanderpass. Mal sehen, ob ich die goldene Wandernadel bekomme…