Rückblick 2013 – Obere Walmendinger Alpe

Ein kleiner Geheimtipp. Um zur Oberen Walmendinger Alpe zu gelangen, fährt man am besten mit der Walmendingerhornbahn bis zur Gipfelstation und läuft dann ein kleines Stück bergab bis man zu einer kleinen Abzweigung gelangt. Von dort aus schlängelt sich der Weg hinab zur Alpe, die man von Beginn des Weges schon sehen kann. Von der Alpe aus kann man dann weiter absteigen in Richtung Auen Hütte. Im letzten Jahr wurde die Alpe von einem älteren Herren bewirtschaftet, der sich dort im Sommer um die Kühe kümmert. Sehr uhrig.

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TAG 14 – Edmund-Probst Haus & Zeigersattel

Etwas verspätet hier auch nun der Bericht vom letzten Tag. Es war eher nur der Vormittag bevor es auf die lange Heimreise ging. Wir hatten uns entschlossen auf das Nebelhorn zu fahren. Besser gesagt bis zur Station Höfatsblick. Dort steht das Edmund-Probst Haus mit einer schönen versteckten Sonnenterasse. Dort haben wir dann gefrühstückt und sind anschliessend noch hinüber auf den Zeigersattel gelaufen und haben die Aussicht genossen. Dabei konnten wir auch wieder Gleitschirmflieger sehen. Für den Urlaub im Juli habe ich mir fest vorgenommen einen Tandemflug zu machen. Die Zeit bis dahin werde ich nutzen um hier ein paar Rückblicke, speziell auf den ersten Urlaub in Oberstdorf 2013 einzustellen. Im Juli geht´s dann für 10 Tage zurück. Es stehen noch einige Touren auf meiner Liste…

Es gibt unschönere Orte für ein Frühstück…

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Oberstdorf von oben

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Das Tor zu einer anderen Welt auf dem Zeigersattel

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Das muss ich unbedingt auch machen…

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Ab dem 14.Juli geht´s hier weiter…. Servus

TAG 13 – Rappenalptal

Nach dem eher kleinen Gewitter gestern Abend meinte die Sonne es heute Morgen schon wieder sehr gut mit uns. Daher haben wir uns entschieden an unserem letzten Tag das Rappenalptal zu erkunden. Mit dem Bus ging es bis zur Endstation an der Eschbach Alpe. Von dort aus immer auf dem Forstweg, zuerst im schattigen Wald bergauf und später nur langsam ansteigend, bis zur Schwarzen Hütte sind es ca. 2 Stunden. Wir haben zwischendurch aber auch noch eine Rast an der Buchrainer Alpe eingelegt. Zurück ging es wieder am Fluss entlang und an der Breitengehren Alpe hinauf zur Peters Alpe. Der Abstieg in Richting Einödsbach führt auf schmalen Pfaden durch den Wald. Nach Einödsbach führt die Fahrtstraße dann in einigen Kehren wieder hinab zum Anfang des Tales zurück zur Eschbach Alpe. 

Ein ruhiges und grünes Tal

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Buchrainer Alpe

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Die Schwarze Hütte am Ende des Tals kommt in Sicht

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Schwarze Hütte

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Breitengehren Alpe

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Peters Alpe

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Hinab nach Einödsbach

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Einödsbach, der südlichste, ganzjährig bewohnte Ort Deutschlands

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Eschbach Alpe

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Kirsch-Nuss Kuchen 🙂

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Hier die Ferienwohnung in Oberstdorf – Die Villa Alpjuwel…

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Morgen geht´s zurück, aber im Juli bin ich ja schon wieder hier…

 

TAG 12 – Bärgunttal & Gemsteltal

Route: Mittelberg – Baader Höhenweg – Alpenwald – Baader Höhenweg – Baad – Innere Widderstein Alpe – Breitachweg – Gemstelboden – Bernhardgemstel Alpe – Hintere Gemstel Hütte – Gemstelschönesboden Alpe – Innerbödmen – Bödmen Dauer: 5,5 Stunden

Unsere Tour heute begann in Mittellberg. Bedingt durch den Feiertag und einem Berggottesdienst am Walmendingerhorn war der Bus sehr voll. Zum Glück mussten wir uns nicht in die Schlange an der Bergbahn stellen, sondern konnten ganz entspannt über den Baader Höhenweg laufen. Da es heute morgen schon sehr heiß war, haben wir uns zwischendurch am Gasthof Alpenwald mit Kaltgetränken erfrischt. Von Baad aus ging es ins Bärgunttal zur Inneren Widderstein Alpe. Nach einer Brotzeit ging es wieder zurück nach Baad und auf dem Breitachweg weiter über den Gemstelboden ins benachbarte Gemsteltal. Ohne große Mühen und Steigungen nahmen wir den Rundweg durchs Tal in Angriff. Vorbei an der Bernhardgemstel Alpe bis ans Ende zur Hinteren Gemstel Hütte. Auf dem Rückweg gab es dann leckeren Kuchen und frische Milch an der Gemstelschönesboden Alpe. Der Himmel über den Bergen hatte sich schon mit Quellwolken zugezogen und die ersten Regentropfen fielen auf dem Rückweg zum Bus in Bödmen. Das Gewitter kam erst als wir in Oberstdorf beim Abendessen saßen… Was für ein kulinarischer Tag…

Der Blick ins Gemsteltal

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Auf dem Baader Höhenweg

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Innere Widderstein Alpe

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Mittagsschläfchen?

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Der Gemstelboden – Die Pforte zum Gemsteltal

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Mein Traumhaus

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Bernhardgemstel Alpe

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Hintere Gemstel Hütte

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Gemstelschönesboden Alpe

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Kuchenzeit

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Servus bis morgen…

TAG 11 – ♥♥♥ Stutz Alpe ♥♥♥

Heute ging es endlich zu meiner absoluten Lieblings-Alpe. Der Stutz Alpe am Walmendingerhorn. Allerdings haben wir einen sehr langen Anlauf genommen. Schon am Waldhaus sind wir aus dem Bus gestiegen und runter zum Fluss gelaufen. Immer flussaufwärts ging es in Richtung Hirschegg. Erst an der Breitach entlang, dann am Schwarzwasserbach bis zum Mahdtalhaus. Von dort aus über die Naturbrücke, dann durch Windegge bis zur Talstation des Heubergs. Mit dem 4er-Sessellift ging es dann hinauf zum oberen Höhenweg. Auf dem Höhenweg weiter bis zum Zafernalift. Nur zum Spaß sind wir dann mit dem Zaferna-Sessellift ins Tal und direkt wieder hoch gefahren. Vorbei an der Sonna-Alpe und Bühl-Alpe kam dann endlich auch die Stutz Alpe in Sichtweite. Die Pause dort fiel dann sehr lange aus, weil es wirlklich eine wunderschöne, gemütliche Alpe mit gutem Essen und einer traumhaften Aussicht ist. Gegen Nachmittag haben wir uns dann an den Abstieg nach Baad gemacht. Ein kleiner schattiger Waldpfad beginnt direkt an der Alpe und bringt einen hinunter ins Tal.

Vorbei an farbenfrohen Wiesen…

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… hinunter zum Waldhaus

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Schnecken sind hier überall… nur selten mit so schönen und großen Häusern

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An einem heißen Tag perfekt… genug Schatten und der Fluß kühlt die Luft

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Heuberg Lift

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Auf dem Höhenweg

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Zaferna Lift

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♥♥♥ Stutz Alpe ♥♥♥

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Ein langer Tag neigt sich dem Ende entgegen…

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TAG 10 – Alpe Schlappolt

Sommer in den Bergen. Und wir mitten drin. Ein entspannter Tag am Fellhorn mit einem späten Frühstück an der Alpe Schlappolt. Der höchsten Alpe Deutschlands. Anschliessend mal auf und mal ab bis zur nächsten Alpe. Bei der Tour de France würde man wohl eher von einem Ruhetag sprechen. Muss ja auch mal sein… 🙂

Fellhornbahn – Station Schlappoltsee

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Der Schlappoltsee

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Die Alpe Schlappolt

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Gruppenkuscheln 🙂

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Frühstück

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Sommer in den Bergen

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TAG 9 – Fiderepass

Route: Talstation Fellhornbahn – Kühgund – Fiderepass – Fiderepass Hütte – Wanne Alpe – Innerkuhgehren Alpe – Hirschegg – Riezlern Dauer: 7 Stunden

Heute stand noch ein mal ein alpines Highlight auf dem Programm. Der Fiderepass. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um dort hinauf und zur gleichnamigen Hütte zu kommen. Ich habe mich für die längste und schwierigste entschieden. Mit dem Bus ging es nach Fastenoy zur Talstation der Fellhornbahn. Ganz unscheinbar direkt hinter der Station beginnt der Anstieg mit einem kleinen Pfad in den Wald. Die Dauer war mit 4,25 Stunden angeben. Ich sollte genau 3 Stunden brauchen. Zuerst ging es relativ steil in einigen Kehren den Berg hinauf. Auf halber Strecke kommt man an einer kleinen Jagdhütte vorbei. Von dort aus sind es dann nur noch wenige Minuten bis zu einer kleinen Forststraße. Auf dieser geht es bis zum Ende ins Warmatsgundtal. Hinter einer letzten Brücke sieht man schon den zweiten Anstieg des Tages. Jetzt ist es nur noch ein kleiner Pfad der zuerst recht flach, dann aber steil zur verlassenen Kühgund Hütte führt. Dort angekommen befindet man sich auf einer leicht ansteigenden Ebene mit vielen Schneefeldern. Am Ende der Ebene folgt dann der dritte und schwerste Anstieg über einen Geröllhang, der zu dieser Jahreszeit noch von viel Schnee bedeckt ist. Die letzten Meter bis zur Hütte im Anschluss sind dann nur noch ein Katzensprung. Die Hütte ist wirkich wunderschön. Auf der großen Terasse habe ich fast eine Stunde Pause gemacht und die Aussicht genossen. Für den Abstieg entschied ich mich für die Route ins Kleinwalsertal. Über die Schneefelder wollte ich nicht nochmal gehen. Was bergauf noch gut funktioniert, ist bergab eher eine Rutschpartie. Nach ca. 30 Minuten stand ich an der Wanne Alpe, wo ich vor ein paar Tagen schon ein mal war und kurz überlegt hatte noch zum Fiderepass hinauf zugehen. Weiter ging es über die schöne Innerkuhgehren Alpe in Richtung Tal, vorbei an Hirschegg bis zur Kanzelwandbahn Talstation in Riezlern. Der Bus hat mich dann bis nach Oberstdorf zurück gebracht.

Ganz versteckt beginnt der Weg von 920m auf 2070m

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Auf der Hälfte des ersten Anstieges

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Der Blick auf den zweiten Anstieg

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Der Blick zurück ins Tal im zweiten Anstieg

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Nach dem zweiten Anstieg an der Kühgund Hütte

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Links das grüne Tal und rechts der weitere Weg durch Geröll und Schnee

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Durch den Schnee in kurzer Hose und T-Shirt 🙂

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Die Fiderepass Hütte auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich auf 2070m

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Der “einfachere” und vorallem schneefreie Abstieg ins Kleinwalsertal

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Der Bergsommer ist endlich da… Fernblick ohne Nebel !

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🙂

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Servus bis morgen… dann nicht mehr alleine unterwegs 🙂

TAG 8 – Über 3 Gipfel

Route: Oberstdorf – Karatsbichl – Freibergsee – Probstweg – Söllereckbahn – Söller Alpe – Söllereck – Söllerkopf – Schlappoltkopf – Fellhorn – Fellhornbahn – Station Schlappoltsee – Obere Bierenwang Alpe – Kanzelwand Bergstation – Kanzelwandbahn Dauer: 7 Stunden

Nach dem entspannten Tag gestern stand heute wieder eine längere Tour auf dem Programm. Es hatte in der Nacht noch viel geregnet, daher startete der Morgen trotz milder Temperaturen mit Hochnebel. Heute musste ich keinen Bus nehmen, da der Startpunkt direkt vor meiner Haustür lag. Als erste Station ging es in Richtung Karatsbichel. Von dort aus weiter zum Freibergsee. Hier begann der sportliche Teil des Tages, der ganz im Zeichen der Oberschenkel stehen sollte. Der Waldweg zum Freibergsee war sehr steil und steinig. Oben angekommen konnte ich einen schönen Blick auf den noch im Winterschlaf liegenden See werfen. Im letzten Sommer haben wir dort noch ein paar Bahnen gezogen. Weiter ging es auf dem Edmund Probst Weg zur Söllereck Talstation, um von dort mit der Gondel zur Bergstation zu fahren. Als nächstes Ziel steuerte ich die Söller Alpe an. Auf dieser Seite des Berges wurde es etwas frischer und mit jedem Meter bergauf auch nebliger. An der Alpe angekommen ging es ohne Pause den steilen Anstieg zum Söllereck hinauf. Oben angekommen wird der Weg zu einer Gratwanderung und gleichzeitig auch einer “Grenzerfahrung”. Der schmale Weg weiter bildet die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Der Weg führte weiter in den Nebel. Über den Söllerkopf und den Schlappoltkopf bis zum Fellhorngipfel. Eigentlich wollte ich weiter auf dem Grat bis zur Kanzelwand, aber ich hatte genug vom Nebel. Am Fellhorngipfel habe ich mich deshalb dazu entschieden mit der Fellhornbahn eine Station abwärts zu fahren und somit endlich aus dem Nebel heraus. Von der Station Schlappoltsee ging der Weg nun nebelfrei und mit toller Sicht ins Tal weiter bis zur Obere Bierenwang Alpe. Es wurde auch langsam Zeit für eine kleine Pause. Erfrischt nahm ich den letzten Anstieg, durch hohe letzte Schneefelder, zur Kanzelwand in Angriff. Die Abfahrt mit der Kanzelwandbahn hinab nach Riezlern war dann nur noch Entspannung pur…

Die ersten Meter des Tages

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Hoch zum Freibergsee

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Der Freibergsee… an heißen Tagen ein Vergnügen mit wunderschöner Aussicht beim Baden

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Der Edmund-Probst Weg

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Der Blick auf Oberstdorf

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Die Söllereckbahn… mit dem Bus 10 Minuten… zu Fuß fast 2 Stunden 🙂

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Beneidenswert wenn man sein Haus immer dabei hat…

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Die Söller Alpe… Im Hintergund und im Nebel der Söllerkopf

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Der Start der Grat- und Grenzwanderung

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Mit einem Bein in Österreich…

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… und mit dem anderen Bein in Deutschland

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Der Fellhorn Gipfel

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Das nächste Ziel und die erste Pause schon in Sichtweite

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Obere Bierenwang Alpe

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Für die Kurzentschlossenen und ganz sportlichen noch die letzte Möglichkeit zum Skifahren…

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Von der Couch bis zur Kanzelwand in 6,5 Stunden

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Ganz wichtig: Do not rock the gondola!

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 Eigentlich wollte ich ja erst im Juli zur Fiderepasshütte, aber warum nicht schon morgen? 🙂