Dolomiten Tour Tag 6 – Die Drei Zinnen

Zum Glück hatte sich der Nebel über Nacht verzogen und die Drei Zinnen strahlten am Morgen vor blauem Himmel in voller Pracht. Nach dem Frühstück ging es ohne Rucksack durch einen im 1. Weltkrieg angelegten Stollen ein paar Meter hinauf in Richtung Paternkofel, der eigentliche vierte “Zinne”. Wieder an der Hütte angekommen schulterten wir unsere Rücksäcke für den letzten noch dreistündigen Abstieg zur Drei-Schuster-Hütte. Immer wieder machten wir Halt um noch einmal einen Blick zurück auf die gewaltigen Drei Zinnen zu werfen. Nach einer Mittagspause an der Hütte zogen dunkle Gewitterwolken auf, so dass wir zum ersten Mal auf dieser Tour unseren Regenschutz auspacken mussten und geduscht an der Bushaltestelle im Tal angekommen sind. Nach einer kurzen Busfahrt ereichten wir den Bahnhof von Innichen. Mit dem Zug ging es anschliessend durch das Pustertal zurück nach Franzenfeste zu unserem Ausgangspunkt dieser Tour. Danke an Basti und die Gruppe für diese tolle Woche. Eine so atemberaubende Landschaft und so grandioses Wetter hatte ich nicht erwartet…

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Dolomiten Tour Tag 5 – Kaiserjägersteig & Lagazuoi

Direkt an der Passstraße beginnt der Aufstieg zum Lagazuoi Gipfel. Der Weg führt über den Kaiserjägersteig aus dem 1. Weltkrieg, der mittlerweile gut gesichert ist. Nach 2,5 Stunden steht man dann glücklich am Gipfelkreuz. Zusammen mit unzähligen anderen Menschen, die allerdings mit der Bergbahn vom Passo Falzarego hinauf gefahren sind. Nach der Mittagspause ging es weiter in Richtung Tofana Wand und schlussendlich um diese herum zum Abstieg ins Rifugio Dibona. Von dort aus brachten uns wieder zwei Kleinbusse vorbei an Cortina D´Ampezzo zum ca. 1,5 Stunden entfernte Rifugio Auronzo an den Drei Zinnen. Von dort aus ging es im dichten Nebel zur Dreizinnenhütte, unserem Nachtquartier. Leider versteckten sich die Drei Zinnen heute im Nebel.

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Dolomiten Tour Tag 4 – Col de Lana

Am Morgen ging es über die Staumauer zum Gegenanstieg zur Bergstation Porta Vescovo. Nach ca. 400 Höhenmetern und einer Stunde erreichten wir die Station. Die Bergbahn hat uns dann bequem hinunter nach Arabba gebracht. Hier nutzen wir die Chance uns in einem kleinem Supermarkt mit Verpflegung für den langen Tag einzudecken, da es bis zu unserem Ziel keine Einkehrmöglichkeit mehr geben sollte. Zwei Kleinbusse haben uns dann zum Startpunkt der heutigen Tour gebracht. Zuerst auf einem Forstweg, dann steil über Waldwege ging es zügig bergauf in Richtung Col de Lana Gipfel. Das warme Wetter, und die damit erhöhte Gewittergefahr, sorgte dafür, dass wir zügig über den Grat gingen und erst im Abstieg an einer Schutzhütte unsere Mittagspause machten. Am Nachmittag ging es noch zwei Stunden auf einem Höhenweg zur Unterkunft, dem Rifugio Valparola an der Passstraße.

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Dolomiten Tour Tag 3 – Marmolada

Der Tag startete mit 900 Höhenmetern Anstieg zum Klettersteig an der Nordflanke (3000m) des Marmolada Gletschers. Da es noch früh am Tag war, konnten wir fast den ganzen Anstieg im Schatten laufen. Der Klettersteig der Kategorie C war nicht besonders lang, aber bis die ganze Gruppe auf der anderen Seite stand verging dann doch eine Stunde. Mit leichten Steigeisen querten wir dann die Überreste des Gletschers und gönnten uns dann eine erste Pause. Anschliessend liefen wir noch eine gute Stunde zur Bergstation der Seilbahn dem Rifugio Plan dei Fiacconi. Hier fiel die Mittagspause dann etwas länger aus. Immerhin stand nur noch die Abfahrt mit der etwas abenteuerlichen Standseilbahn (Man steht in Körben bei der Fahrt) auf dem Programm. Die Unterkunft für die nächste Nacht lag direkt an der Talstation am Stausee.

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Dolomiten Tour Tag 2 – Fassa Tal / Contrin

Am zweiten Tag sollte es eigentlich über einen Klettersteig gehen. Ein defektes Versicherungsseil zwang uns aber schon am Einstieg zur Umkehr. So mussten wir einen längeren Umweg laufen um zu unserem Zwischenziel ins Fassa Tal zukommen. Gegen Mittag und mit gefühlten 1000 ungeplanten Höhenmetern im An- und Abstieg zusätzlich, erreichten wir zur Mittagspause die Hütte Baita alle Cascate. Gestärkt und ausgeruht machten wir uns dann am Nachmittag an den Aufstieg zum Rifugio Passo San Nicolo auf 2340m. Anschliessend ging es noch eine gute Stunde bergab zu unserer Unterkunft, dem Rifugio Contrin.

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Dolomiten Tour Tag 1 – San Pellegrino

Nach dem Frühstück stand wieder Rücksackpacken für eine Hüttentour auf dem Programm. Auch in diesem Jahr hatte ich mich für eine geführte Gruppenwanderung mit der Alpinschule Oberstdorf entschieden. Der Name der Tour “Dolomiten Höhepunkte” sollte in den nächsten sechs Tagen nicht zu viel versprochen haben. Zuerst musste ich aber um 12:00 Uhr am Treffpunkt am Bahnhof Franzenfeste sein. Die Gruppe wurde von Basti geführt und bestand mit mir aus 11 Personen. Nach der Begrüßung und dem Verteilen der zusätzlichen Ausrüstung (Helm, Klettersteigset und leichte Steigeisen) ging es mit einem kleinen Bus ca. 1,5 Stunden zum Startpunkt der Tour auf den San Pellegrino Pass. Unsere erste Unterkunft, die Bergvagabunden Hütte auf 2529m, erreichten wir nach einem kurzen Aufstieg von 2 Stunden. Den Nachmittag und Abend verbrachten wir dann bei herrlichem Wetter auf der Terasse und beim gemeinsamen Abendessen und Besprechen der nächsten Tage.

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Valstal – Rotensteinhöhenweg zur Fane Alm

Für den letzten Tag in Meransen hatte ich mir noch eine Tour im Valstal vorgenommen. Mit dem Auto ging es bis zur Talstation der Jochtalbahn und dann mit der Gondel hinauf zur Bergstation. Hier startet der Rotsteinhöhenweg, der bis ins Ende des Tals zur Fane Alm führt. Zuerst geht es zum Valler Jöchel und dann in kleinen Aufs un Abs ungefähr 1,5 Stunden auf dem Höhenweg vorbei an der Rotsteinalm bis zur Ochsenalm. Im letzen Drittel des Weges geht es dann zuerst im Wald und später über Almwiesen bergab zu einem Plateau. Auf diesem steht eine Ansammlung von verschiedenen Hütten, die Fane Alm. Es gibt eine kleine Kirche und drei Jausenstationen (Kuttenhütte, Ziegerlehütte, Gattererhütte). Nach einer Einkehr in der Gattererhütte lief ich über den Miclhweg weiter ins Tal zurück. Am frühen Nachmittag stand ich dann wieder am Auto an der Talstation.

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